Chronik

 

1982

Zum ersten Mal durften in Künten auch Mädchen den Ministrantendienst ausführen. Offiziell „legalisiert“ wurde der vielerorts längst übliche Einsatz der Mädchen jedoch erst 1994.
(Quelle: www.minis.ch)
Als „Danke“ für den Einsatz verbrachten jeweils alle MinistrantInnen einen Tag pro Jahr im Europapark.

 

2000-
2004

Mit dem Zuzug der Familie Harzenmoser veränderte sich das Ministrantenleben in Künten. Der Diakon Ulrich Harzenmoser setzte sich mit Heidi und August Schmid zusammen. Gemeinsam mit Daniel Schmid und Deborah Harzenmoser entwickelten sie ein Konzept, welches die Ministrantenschaar aufblühen liess. Sie führten Minianlässe ein, an welchen sich die ganze Schar ausserhalb des Gottesdienstes traf. Es ging in erster Linie um Spiel, Gemeinschaft und Spass.
Weitere Ministranten erweiterten diese „Konzeptgruppe“. Sie schlossen sich zu einem Leitungsteam zusammen, wobei sich Daniel Schmid zum Oberministrant bereiterklärte. Durch die Übernahme dieses Amtes wurde die Verantwortung so an das aktive Leitungsteam übergeben. Er koordinierte und plante zusammen mit dem Leitungsteam die jeweiligen Ministrantenjahre.

2003 konnte in Zusammenarbeit mit der Pfarrei Stetten und vor allem auch dank der Lagererfahrung der Stetter LeiterInnen ein gemeinsames Herbstlager 03 realisiert werden. In Aarburg genossen viele Kinder und Jugendliche aus Künten und Stetten (auch „NichtministrantInnen“) ein unvergessliches Lager unter dem Motto „Weltreise“.

2004 übernahm Deborah Harzenmoser das Amt der Oberministrantin. Durch das erweiterte Angebot ausserhalb des Gottesdienstes begann die Ministrantenschar Künten zu wachsen. Zur Deckung der entstandenen Kosten, organisierte das Leitungsteam das erste Kerzenziehen, welches bis heute traditionell alle zwei Jahre durchgeführt wird.

 

2005 –
2009

Da die Familie Harzenmoser Künten verliess, übernahm Niklaus Peterhans 2005 das Oberministrantenamt. Mit der Übergabe an Tanja Stadler 2007 erhielt das Amt den Namen Scharleitung

2006 wurde die erste selber kreierte Osterkerze gestaltet und das neue Pfarreizentrum eingeweiht. Neben einem Ausflug in den Europapark und vielem mehr, wurde bereits das zweite Kerzenziehen organisiert. Die Schar zählte in der Zwischenzeit 23 MinistrantInnen und 7 LeiterInnen.
Die Anlässe wurden immer regelmässiger und so können die Minis seit 2007 ungefähr einmal pro Monat einen Anlass geniessen. Die Anlässe finden oft am Samstagmorgen oder -nachmittag statt.

Da die Schar stetig wuchs, beschloss das Leitungsteam 2008 nach Absprache, den aktiven Dienst als MinistrantInnen komplett an die Jüngeren abzugeben. Der Teil der Jugendarbeit, welcher in Künten in der Zwischenzeit ein wichtiger Teil der Ministranten darstellt, wird motiviert und ideenreich weitergeführt und gestärkt.

Herbstlager

Durch die Zusammenarbeit der Leitungsteams aus Künten und Stetten konnte 2005 ein zweites gemeinsames Herbstlager geplant und unter Jugend und Sport durchgeführt werden. Mit dem Motto „Hin und zurück“ erlebten die TeilnehmerInnen im und ums Naturfreundehaus Brünig ein aufregendes und abwechslungsreiches Lager und begleiteten Gandalf, Bilbo und die Zwerge auf ihrer Reise zum einsamen Berg. 


Da das Herbstlager nur alle zwei Jahre stattfand, entschlossen sich die zwei Leitungsteams 2006, mit motivierten Künter- und StetterInnen ins Pfingstlager (PfiLa) zu gehen. Mit Robin Hood vertrieben wir die böse Hexe und den Sheriff vom Heitersberg.


2007 fand erneut ein HeLa statt: Dieses Jahr führte uns Forschius, der Erfinder der Zeitmaschine auf den Heinzenberg ins Bergrestaurant Dultschinas. Unter dem Motto „Zeitreise“ reisten wir von der Steinzeit bis in die Zukunft mit dem Ziel, den Bösewicht Motorex zu erwischen.


2009 fand Das Herbstlager in Abländschen statt. Wanja wurde während einer Woche von 49 TeilnehmerInnen grossartig unterstützt.

 

 

2010 –
2014

Mittlerweile hatten sich nebst dem schon lange bestehenden jährlichen Ausflug in den Europapark auch weitere Anlässe etabliert: Jedes Jahr verzieren wir die Osterkerzen mit unseren selbst entworfenen Motiven, es gibt einen Übungsanlass mit Spielnachmittag, einen Ausflug in den Europapark, das Sternsingen und einen Spiel-und-Spass-Anlass, der von den Jungleitern organisiert wird. Alle zwei Jahre finden das Ostereierfärben und das Kerzenziehen statt. Ein besonderes Highlight ist natürlich das Herbstlager, das seit 2012 jährlich durchgeführt wird. Nebst den etablierten Anlässen prägen abwechslungsreiche kleinere und grössere Anlässe das Mini-Jahr.

2011 gab Tanja Stadler nach vier tollen Jahren als Scharleiterin das Amt an Mirjam Staubli weiter. Im Jahr 2012 erreichte die Minischar dann mit 38 Minis und 13 LeiterInnen ihre Rekordgrösse. Nach drei intensiven Jahren gab Mirjam Staubli 2014 das Amt als Scharleiterin ab und Daniel Peterhans übernahm die Nachfolge.

Highlights

2010 reisten die Minis mit vielen anderen Kindern und Jugendlichen aus Künten und Stetten ins Auffahrtslager (Ufla) auf den Heitersberg. Mit Michel breitete sich die Schar auf dem Bürgerhof aus. Übernachtung und Aufenthalt im Stall liessen bei der Rückkehr viele Eltern einen Schritt zurücktreten.


Das Auffahrtslager 2011 wurde gemeinsam mit der Jubla Rohrdorf und den Minis Stetten organisiert. Mit 98 TeilnehmerInnen ging es nach Rottenschwil, wo wir vier spektakuläre Tage im wunderschönen Land Ainrofilac geniessen durften. Dank Zorro gelang es der ganzen Bande, die armen, unterdrückten Bauern zu befreien.


2012 genossen die Ministranten Künten anstelle eines eintägigen Mini-Ausflugs ein ganzes Wochenende. Die verschiedenen Berufsgattungen trafen sich zur GV des Projektes „Kümini“.


Ein besonderes Highlight war 2013 der Überraschungsanlass, an welchem die Ministranten Künten in der Turnhalle in Remetschwil verschiedene Spiele machten.


2013 beteiligten sich das Herbstlagerteam am Dorffest in Künten und hatte dort eine Bar. Die Einnahmen flossen in die Kasse fürs nächste HeLa.


Im Juni 2014 nahmen die Künter und Stetter Minis zusammen mit fast 500 anderen Kindern und Jugendlichen am regionalen Pfingstlager der JuBla in Sulz als Gastschar teil. Zusammen konnten wir das abgestürzte Alienraumschiff wieder reparieren und unseren Freund wieder nach Hause schicken.

Herbstlager:

Im Herbst 2011 reisten 64 TeilnehmerInnen (erfahrene sowie viele neue Lagerleute) ins Tessin. Nachdem sich die ganze Gruppe mit Kapitän Huck auf den Weg machte, um seine Freunde zu suchen, wurden bis Ende des Lagers nicht nur die Freunde gefunden: Durch die Vernichtung des Nimbostratus rettete die Lagerschar sogar die Welt!


Da auch im Herbstlagerleitungsteam viele top motivierte JungleiterInnen ins Leitungsteam kamen, wurde 2012 der traditionelle Zweijahres-Rhythmus gebrochen. Detektive und Detektivinnen aus Künten und Stetten wurden von Amadeus van Tribunn aufgefordert, ihr Können auf Beweis zu stellen. Slim, die Gewinnerin führte die Lagercrew nach Rueras (Sedrun). Im Berghotel Planatsch begann die Sage von Himolia…


Das Herbstlager 2013 fand unter dem Motto „Im Woda-Tal“ statt. Mit dem Zauberer Dahkinus zusammen reisten wir in die Lenzerheide, wo wir das Woda-Tal beschützen mussten. Die Hauptleitung hatten Robin Vock und Fabian Humbel inne.


Das HeLa 14 stand unter dem Motto RSPM 2.7. Unter der Leitung von Resli Brülisauer und Robin Vock reisten wir nach Schwarzsee, wo wir eine unvergessliche Woche erlebten. Trotz unermüdlicher Anstrengung gelang es uns erst Ende Woche, den Mörder mit unserer Rückspulmaschine rechtzeitig aufzuhalten.

 

2015

Das Jahr 2015 war für die Minis ein Jahr mit mehreren Highlights. Im Juni fand ein Miniweekend statt: Es stand ganz unter dem Motto der Zweifel-Chips; auch Eltern und Geschwister waren eingeladen. Wir verbrachten ein aufregendes Wochenende bei dem wir den Zweifelvertretern helfen mussten, das Geheimrezept gegen Pringles-Agenten zu verteidigen. Im August fand das 50 Jahre Pfarrei Fest statt, wo auch wir mit einem Stand vertreten waren. Weites haben wir dieses Jahr auch ein Adventsfenster eröffnet und waren wieder im Europapark.

Das Motto des Herbstlagers lautete dieses Jahr «Die Legende der Zwei». 55 TeilnehmerInnen und 24 LeiterInnen reisten unter der Leitung von Robin Vock und Resli Brülisauer ins Berghaus Dultschinas am Heinzenberg, wo wir helfen mussten, die Märchen wieder in Ordnung zu bringen.

 

2016

Das Jahresprogramm der Minis war wieder gespickt von altehrwürdigen Anlässen und neuen Innovationen. Der Überraschungsanlass hatte es in sich. Gemeinsam bekochten wir einen internationalen Starkoch. Ebenfalls ein Novum war der ganztägige gemeinsame Scharanlass mit den Minis aus Stetten, Rohrdorf und Bellikon. Eine Zweitaufführung durfte auch unser Openairkino in Zusammenarbeit mit Juvero erleben. Zum Jahresabschluss hin fand wieder das Kerzenziehen statt und viele neue Kerzen erhellten die Häuser.

Im Herbst klopfte das Herbstlager an die Tür. Unter der Leitung von Lars Blattner und Nicolas Bieri und 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stand uns ein grosses Abenteuer bevor, denn das Königreich von Samoa lud uns nicht nur für ein Fest ein. Gemeinsam retteten wir das ganze Königreich.

 

2017

Nebst dem Minifest in Luzern, welches alle drei Jahre stattfindet, standen vergangenes Jahr noch weitere Höhepunkte auf dem Programm. Nebst den altbewährten Treffen fanden auch neue Anlässe, wie das Fasnachts-Special in Stetten und der Ausflug zur Chocolat Frey in Suhr statt. Damit auch die Standardanlässe weiterhin gut besucht werden, hat sich das Leitungsteam zu Herzen genommen an jedem Anlass eine Änderung einzubauen – welches erfolgreich umgesetzt wurde.

An der Miniaufnahme verabschiedete sich die Schar leider von drei erfahrenen Leitenden. Umso mehr freut es uns, dass wir drei neue Minis in unsere Schar aufnehmen konnten. Somit zählt die Schar neu 29 Ministranten und 13 Leitende.

Im Herbst fand zum 10. Mal das Herbstlager statt. Unter der Leitung von Michelle Humbel und Davide Machado plante das 26-köpfige Leitungsteam eine Reise durch die unendliche Galaxie. Unter dem Motto «Das Erwachen von Hyperion» bekämpften die rund 67 Teilnehmenden das Böse und konnten die Galaxie vor ihrem Untergang bewahren. 

2018

Das Jahr bot zahlreiche, verschiedene Anlässe, vom traditionellen Osterkerzenverzieren und einem Osteranlass bis zu einem Kürbis-Herbstspecial und dem gemütlichen Jahresabschluss. Auch die Jungleiter bekamen wieder die Möglichkeit ihr können bei einem eigenen Anlass unter Beweis zu stellen. Zum vierten Mal fand das Open Air Kino statt, welches zusammen mit Juvero (Jugendverein Rohrdorferberg) organisiert und durchgeführt wurde. Ebenfalls fand das Kerzenziehen, das alle zwei Jahre durchgeführt wird, statt.
Das unbestrittene Highlight dieses Jahres war die Romreise. Zum ersten Mal wurde vom Pastoralraum Rohrdorferberg eine Reise nach Rom organisiert, wo die Minis teilnehmen konnten. Knapp 70 Personen begaben sich somit während den heissen Sommerferien auf eine historische und kulinarische Reise in die Hauptstadt Italiens.

Daniel Peterhans gab an der Miniaufnahme seinen Posten als Scharleitung ab und Viola Staubli übernahm die neue Führung der Ministranten.

Im Herbst folgte das legendäre Hela unter dem Motto «Der Schatten des Nordens». Davide Machado und Luca Borioli übernahmen die Hauptlagerleitung. In der Lenzerheide Halfen wir dem Wikinger Harlon den bösen Gott Ragnar zu besiegen. Erfolgreich schaffte die Schar mit 69 Teilnehmenden und 15 LeiterInnen das Unheil abzuwenden.

2019

Nebst unseren regulären Anlässen fand diese Jahr zum ersten Mal ein Schnupperanlass statt, an dem potentielle Neuminis die Möglichkeit hatten, einen unserer Anlässe zu erleben.  Eines der Highliths war das regionale PfiLa der JuBla, bei dem die Minis Künten und Stetten mitmachen durften, wie wird das bereits 2014 taten. Das Lager unter dem Namen Kaluluka-Express fand in Mägenwil statt und es nahmen rund 500 Kinder und Leitende teil. Im Herbst beteiligten sich die Mini-Leitenden an der Realisierung des Projekts Road-Movie, indem sie die Kinobar betreuten.

Wir mussten uns leider von fünf engagierten Leitenden verabschieden. Hingegen erhielt unsere Minischar Zuwuchs durch eine Neuministrantin.

Das alljährliche HeLa fand mit 59 Teilnehmenden und einer Rekordzahl von 30 Leitern in Adelboden statt. Wir haben Detektiven dabei geholfen, zu ermitteln und ein grosses Unheil abzuwenden.

2020

Im Jahr 2020 öffneten die Ministranten ihren Verein für alle Kinder und Jugendlichen von der 3. – 9. Klasse, sie dürfen neu an den Anlässen teilnehmen. Zusätzlich beschlossen die Minischaren Künten und Stetten näher zusammen zu arbeiten und gemeinsame Anlässe durchzuführen.

Das Jahr startete gut mit dem Sternsingen und dem Osterkerzenverzieren, jedoch konnten kurz darauf keine Anlässe mehr durchgeführt werden auf grund der Covid-19 Massnahmen der Schweiz. Die Scharaktivitäten wurden erst nach den Sommerferien wiederaufgenommen.